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SOLIDARITÄT
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AUSSTELLUNG

'Schau mich an!'

Die Ausstellung mit 25 lebensgroßen Portrait-Aufnahmen von Schutzsuchenden in Deutschland kann beim Flüchtlingsrat Baden-Württemberg  unentgeltlich ausgeliehen werden. [mehr]

AKTUELLES

PUBLIKATIONEN

Rundbrief 3/2010

In unserem neuen Rundbrief wollen wir Sie auf die Reise durch unsere Agenda 2010 mitnehmen. An erster Stelle stehen eine Bestandsaufnahme zu sowie eine kritische Auseinandersetzung mit den sozialen Lebensbedingungen von Flüchtlingen und dem Lagerland Baden-Württemberg. Ebenfalls auf der Agenda des Flüchtlingsrats steht die Themen Abschiebung, insbesondere von Roma-Flüchtlingen, und Abschiebehaft in Baden-Württemberg. Nicht zuletzt wollen wir aber auch positive Beispiele der Flüchtlingssolidarität aufzeigen sowie Sie über allgemeine Neuigkeiten, Materialien und Termine zur Flüchtlingsarbeit und -politik informieren. [mehr]

VERANSTALTUNGEN

24.-26.09.10: Flucht und Migration durch Klimawandel

Es ist unumstritten, dass weltweit ein Klimawandel stattfindet. Noch nicht klar ist, wie sehr er sich auf Menschen in bestimmten Regionen auswirken wird: auf ihre Lebensbedingungen, zum Beispiel bezogen auf die Ernährungssouveränität und den Zugang zu Wasser, auf das soziale Gefüge, auf (Ressourcen-)Konflikte bis hin zu Krieg und Vertreibung. Dies hängt zu einem erheblichen Teil von den notwendigen politischen Entscheidungen und dem verantwortlichen solidarischen Handeln von uns Menschen ab.

Diesem Thema widmet sich unsere diesjährige Herbsttagung in Bad Boll in Zusammenarbeit mit Brot für die Welt, der Evangelischen Akademie Bad Boll, der Evangelischen Akademie Baden und Pro Asyl. Anmelden können Sie sich über die Website der Evang. Akademie Bad Boll und ab sofort steht auch das ausführliche Programm zur Verfügung. [Programm]

RÜCKBLICK

Tagung mit Plenum in Stuttgart

Unterbringung in Lagern, Residenzpflicht, Sachleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz - auf unserer letzten Tagung befasste sich eine AG mit den Ergebnissen unserer neuen Studie und bot einen Überblick, was sich an den (diskriminierenden) Lebensbedingungen für Flüchtlinge in den letzten Jahren verändert, verbessert oder verschlechtert hat. Die Präsentation dazu steht nun auch zum Download bereit. [mehr]

AKTIONEN

Tübinger Aktion 'Flüchtlinge aufnehmen'

Flüchtlingsrat Baden-Württemberg bei den Erstunterzeichnern

Die Tübinger Save Me-Initiative fordert, Angehörige von Opfern eines Terroranschlags in Deutschland aufzunehmen. Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg unterstützt diese Aktion als Erstunterzeichner.

Es geht um die Aufnahme von zwei schiitischen Familien aus Bagdad, die als Schiiten in einem sunnitischen Viertel massiv vom Tode bedroht waren - der Vater der einen Familie ist nach einem Bombenanschlag gestorben. Sein Bruder wurde im Frühjahr ebenfalls massiv bedroht. Sie flohen nach Syrien und ließen sich dort als Flüchtlinge registrieren. Ein weiterer Bruder kam mit seiner Familie bereits im November 2009 nach Deutschland. Die Familie gehörte zum Kontingent von 2.500 irakischen Flüchtlingen, die im Jahr 2009 von Deutschland aufgenommen worden sind. Auch die Eltern der beiden in Syrien verbliebenen Brüder halten sich in Tübingen auf. Die in Deutschland lebenden Familienmitglieder wünschen sich, dass die verbliebenen Familienmitglieder ebenfalls nach Deutschland kommen dürfen und hoffen dabei auf Ihre Unterstützung. [PDF 527 KB]

AKTIONEN

Pro Asyl-Aktion: Keine Abschiebungen ins Elend!

Am 14. April 2010 wurde das Rückübernahmeabkommen zwischen Deutschland und dem Kosovo unterzeichnet. Minderheiten wie Roma und Ashkali droht die Abschiebung in Elend und Unsicherheit. Bis zu 2.500 Menschen pro Jahr sollen nach dem Willen der Innenminister zurückgeschickt werden. Im Kosovo erwartet die Abgeschobenen buchstäblich ein Leben am Rande der Müllkippe - etwa in kontaminierten Lagern. Ihre Häuser sind zerstört oder längst von Albanern in Besitz genommen. Der Zugang zu Arbeit, Bildung, sozialen Einrichtungen und gesundheitlicher Versorgung bleibt ihnen trotz gegenteiligen offiziellen Bekundungen weitgehend versperrt. Ihre in Deutschland geborenen Kinder können sich weder auf albanisch noch serbisch verständigen und finden dort keine Lebensperspektive.

PRO ASYL startet deshalb eine Protestaktion an die Innenminister: "Keine Abschiebungen ins Elend!" Beteiligen Sie sich mit E-Mails und Fotos! [web]

AKTUELLES

Lagerleben macht krank

Flüchtlingsrat Baden-Württemberg fordert dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Wohnungen

Rund 100.000 Menschen sind in Deutschland nur geduldet. Sie leben ohne gesicherte Aufenthaltsperspektive und in ständiger Angst vor Abschiebung. In vielen Bundesländern werden diese Menschen jahrelang gezwungen, in Lagern zu leben - ohne Chance auf Integration und ohne Perspektive. Häufig werden sie auf engstem Raum unter krankmachenden Bedingungen untergebracht. 

In Baden-Württemberg stehen ihnen lediglich 4,5 m2 zur Verfügung. Asylsuchende dürfen nicht arbeiten, bekommen nur die allernotwendigste medizinische Versorgung und erhalten, abgesehen von einem Taschengeld in Höhe von 40 Euro, alle Dinge, die sie zum Leben benötigen, in Form sogenannter Sachleistungen. Das alles geschieht möglichst abseits der Öffentlichkeit. Eine rechtliche Grundlage für die diskriminierende Behandlung ist das Asylbewerberleistungsgesetz, ein Sondergesetz, das die die Versorgung mit Essenspaketen vorschreibt und Flüchtlinge damit wie Menschen zweiter Klasse behandelt. Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg fordert, die krankmachende diskriminierende Unterbringungsweise zu Gunsten einer dezentralen Unterbringung in Wohnungen abzuschaffen. [mehr]


AKTIONEN

Resettlement

Für ein Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland

Ein breites Bündnis von PRO ASYL mit dem Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR), Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen fordert, dass Deutschland jedes Jahr ein Kontingent an Flüchtlingen aus den Erstzufluchtsstaaten aufnimmt und integriert. In Baden-Württemberg beteiligen sich inzwischen acht Initiativen in den Städten Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Lörrach, Reutlingen, Tübingen, Ulm und Waiblingen an der Kampagne. [mehr]

gefördert durch:


Europäischer
Flüchtlingsfonds


seit dem 15.02.10