| 9.30 | Ankunft und Anmeldung |
| 10.00 | Begrüßung
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| 10.15 | Kurzreferat Kosovo - Situation der Roma Karsten Lüthke, Rechtsanwalt, Berlin, ehemaliger Repatriation Advisor der UNMIK im Kosovo |
| 10.15 | Arbeitsgruppen AG 1: Roma im Kosovo - Rückkehr ins Nichts? Seit wenigen Monaten werden auch die bislang vor einer Rückführung ins Kosovo geschützten Roma abgeschoben: Möglich macht dies ein bilaterales Rückführungsabkommen, das beide Länder vereinbart haben. Aber wie ist die Situation vor Ort tatsächlich? Was erwartet die Roma in ihrer ehemaligen Heimat, die sie in der Regel bereits vor Jahren verlassen haben? Referent: Karsten Lüthke, Berlin. AG 2: Medizinische Behandlung von illegalisierten Flüchtlingen - die Arbeit der Malteser Migranten Medizin In der Malteser Migranten Medizin (MMM) finden Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus und Menschen ohne Krankenversicherung einen Arzt, der die Erstuntersuchung und Notfallversorgung bei plötzlicher Erkrankung, Verletzung oder einer Schwangerschaft übernimmt. Die Malteser helfen unter Wahrung der Anonymität und sind deshalb auch eine Anlaufstelle für Flüchtlinge, die in der Illegalität leben müssen. Wie wird bei der MMM gearbeitet? Welche Krankheiten werden behandelt? Referent: Alexander Baur, Leiter der Malteser Migranten Medizin Stuttgart AG 3: Bleiberechtsregelung - wer kriegt wann die Aufenthaltsverlängerung? "Die Aufenthaltserlaubnis wird mit einer Gültigkeit bis zum 31.12.2009 erteilt." So heißt es im § 104 a, Abs. 5 AufenthG. Aber was kommt ab dem 1.01.2010? Welche Flüchtlinge erhalten die erhoffte Verlängerung nach § 23 Abs. 1 Satz 1? Und was ist den Flüchtlingen zu raten, die es nach wie vor nicht geschafft haben, ihren Lebensunterhalt "eigenständig durch Erwerbstätigkeit" zu sichern? Referent: Manfred Weidmann; Rechtsanwalt, Mitglied des Sprecherrates |
| 13.00 | Mittagspause |
| 14.00 | Europa: Kontinent der Menschenrechte oder Festung gegen Flüchtlinge? Bericht von der European Asylum Conference auf Malta Referentin: Ines Fischer, Mitglied des Sprecherrates |
| 14.30 | Dublin II: Flüchtlinge im Verschiebebahnhof EU Die Dublin II-Verordnung bestimmt, wer für die Durchführung des Asylverfahrens innerhalb der EU zuständig ist. So sollen Mehrfachanträge in verschiedenen EU-Staaten vermieden werden. In Mittelmeeranrainer-Staaten wie Italien, Malta, Griechenland ist es dazu zu verheerenden Zuständen gekommen. Die EU ist dadurch aber auch zu einem Verschiebebahnhof für Flüchtlinge geworden. Was sind die wichtigsten Inhalte des Übereinkommens? Welche Änderungen sind notwendig, um den Flüchtlingen ein faires Asylverfahren zu garantieren? Referent: Karl Kopp, Europareferent von
Pro Asyl |
| 16.00 | Kaffeepause |
| 16.20 | Aktuelle Runde
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| 17.00 | Ende |
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